‘Nur eine Rose als Stütze’
Liebeslyrik, Prosa und Musik

von Karin Bucconi

‘…aber ich liege in Vogelfedern, hoch ins Leere gewiegt.
Mir schwindelt. Ich schlafe nicht ein.
Meine Hand
greift nach einem Halt und findet
nur eine Rose als Stütze.’

Hilde Domins Gedicht “Nur eine Rose als Stütze“ stand als Überschrift über diesem für den Monat Mai obligatorischen Liebeslyrik- und Prosaabend im Passmanns. Judith und Alexander van Oepen, zwei musikbegeisterte junge Menschen gaben der Veranstaltung den musikalischen Rahmen mit klassischen und modernen Stücken, gespielt auf der Gitarre bzw. Mandoline.

Während im ersten „Akt“ Texte aus vielen Jahrhunderten die Liebe beschworen, standen im zweiten Teil spöttische Liebesgedichte im Mittelpunkt. Mal wurde es also ein wenig pathetisch und sehnsüchtig, dann wieder böse und hämisch… Die Mischung war gut.

Mit von der Partie waren u. a.:

Hans von Gumppenberg
Hilde Domin
Hermann Plagge
Kurt Tucholsky
Joachim Ringelnatz
Barbara Frischmuth
Robert Gernhardt

Ein harmonischer Abend, der bei unseren Zuhörerinnen und dem einen Zuhörer, gut ankam. Viele sagten uns, dass ihnen dieser Abend besonders gut gefallen hätte. Wir haben uns so sehr gefreut, dass wir beinahe vergaßen, unsere Rosengeschenke zu verteilen.

botSPOT, 9. Mai 2008

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