Heinrich Steinfest: Die feine Nase der Lilli Steinbeck

von Karin Bucconi

Heinrich Steinfest steht für den etwas anderen Kriminalroman. Seine Figuren und auch Teile der Handlungsstränge muten surreal an. So vereint auch sein neuestes Buch wieder schräge Typen und einen irre konstruierten Fall.

Dieses Mal ermittelt Lilli Steinbeck, Wienerin und Entführungsspezialistin, die sich in Stuttgart niedergelassen hat. Sie ist eine äußerst aparte und elegante Erscheinung. Nur ihre Nase scheint nicht zu ihr zu gehören. Sie sitzt wie ein Fremdkörper in ihrem Gesicht, was aber nur andere stört.

Der Fall, der ihr übertragen wird, ist kompliziert. Menschen (bisher 7) werden entführt und ermordet. Auf der Suche nach einem Zusammenhang der Fälle wird klar, dass es keinen gibt. Einzige Übereinstimmung: Alle Ermordeten waren irgendwann einmal in Griechenland.

Lilli findet heraus, dass es sich um ein Spiel handelt. Eine weltweit agierende Verbrechertruppe kämpft aus purer Langeweile um 10 lebende Figuren. Wer sie alle tötet, hat das Spiel gewonnen.

Heinrich Steinfest: Die feine Nase der Lilli Steinbeck, Piper-Taschenbuch, 12,- Euro

 

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