RUHR ART 2009 – Kalender
Faszinierende ‚Augenblicke’ auf der Halde Haniel
Ibarrola-Totems im Fokus der Fotografin Angelika Schilling

 

Angelika Schilling

Mehr als 100 bearbeitete Bahnschwellen inszenierte der spanische Künstler Agustín Ibarrola 2002 im Rahmen der RuhrTriennale auf der Halde Haniel in Bottrop. Durch seinen Meisterschüler, den Bildhauer Guido Hofmann, wurden die Totempfähle 2007 neu platziert und im Sinne Ibarrolas farblich aufgearbeitet.

Angelika Schilling hat die Stelen des Spaniers fotografiert und die excellenten Aufnahmen zu einem einzigartigen Kalender zusammengestellt. Es sind faszinierende ‚Augenblicke’ auf der Halde Haniel.

Angelika Schilling lebt und arbeitet seit 1981 in Bottrop. Im Rahmen ihres Lehramtsstudiums studierte sie Kunst. Seit 1996 widmet sie sich intensiv der Fotografie. 2003 erhielt die Künstlerin die Einzelausstellung in der Jahresausstellung Bottroper Künstler im Josef-Albers-Museum (Quadrat). Ihre Fotografien waren bis jetzt in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen zu sehen, unter anderem im Landtag Düsseldorf, im Wissenschaftspark Gelsenkirchen, in Berlin, Merseburg und an vielen anderen Orten.

Angelika Schillings Motive sind typisch für das Ruhrgebiet, ihre Art zu fotografieren eher ungewöhnlich. Häufig verfremdet sie ihre Motive durch Doppel- und Mehrfachbelichtung. Die Künstlerin will ihre Fotografien nicht als Dokumentation des Kunstwerks Ibarrolas verstanden wissen. Es liegt ihr vielmehr daran, die Sicht des Strukturwandels im Ruhrgebiet künstlerisch darzustellen und zu gestalten sowie den Betrachter in ihre Faszination von der Verschmelzung von Kunst, Natur und Industrielandschaft im Revier einzubeziehen.

Zu beziehen ist der Kalender zum Preis von 29.90 € über:

Angelika Schilling
Am Lamperfeld 52a
46236 Bottrop
Tel.: 02041/687400

botSPOT, 8. Mai 2008

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